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Premiere „1. April 2000“, Harry Weber, Wien, 1952. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
„1. April 2000“

1952 wurde unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner im Auftrag der österreichischen Bundesregierung der Science Fiction-Propagandafilm 1. April 2000 gedreht. Der Schauspieler und Regisseur Liebeneiner war schon früher als Produzent von Propagandafilmen tätig, leitete er doch während des Nationalsozialismus nicht nur die Reichsfachschaft Film, sondern auch die künstlerische Fakultät der Deutschen Filmakademie Babelsberg – Liebeneier war vom damaligen Bundeskanzler Leopold Figl als Regisseur vorgeschlagen worden.

Im Jahr 2000 – so das Narrativ des Films – sind noch immer die vier Alliierten, die vier im Jeep, in Österreich stationiert, noch ist kein Staatsvertrag in Sicht. Der eben neu gewählte Ministerpräsident – dargestellt von Josef Meinrad – hält am 1. April 2000 seine über Lautsprecher im öffentlichen Raum und Fernsehen ausgestrahlte Antrittsrede vor dem diplomatischen Corps und den Hochkommissaren der vier Alliierten: „Vor der gesamten Weltöffentlichkeit erkläre ich unser Land für frei und unabhängig. Die Zahlung der Besatzungskosten wird von diesem Augenblick an eingestellt. Unsere viersprachigen Personalausweise, die wir ohne Dolmetscher gar nicht lesen können verlieren ab sofort ihre Gültigkeit. Ich fordere die Bevölkerung auf sie zu vernichten.“ Diese kommt der Aufforderung nach, Papierschnitzeln fliegen durch die Luft.

Die Globalunion und die Weltschutzkommission sollen entscheiden wie es mit Österreich weitergeht und ob eine Anklage gegen Österreich gerechtfertigt ist. Mister Robinson, der amerikanische Delegierte: „Unsere einzige Waffe ist das Recht.“ Alle Anklagepunkte gegen Österreich werden nach und nach von der gestrengen Präsidentin, dargestellt von Hilde Krahl, fallen gelassen, die historischen Klischeedarstellungen funktionieren und die Delegation lässt sich beeindrucken, etwa durch Musik, durch dies und das. In dem Moment, in dem die Präsidentin den Freispruch verkünden will, stürzt der chinesische Delegierte mit den Worten in den Gerichtssaal: „Einen Augenblick Exzellenza einen Augenblick. Exzellenza, verurteilen sie Österreich noch nicht, ich habe soeben im Staatsarchiv eine außerordentlich interessante Urkunde gefunden. Im Jahre Eintausendneunhundertunddreiundvierzig haben die drei größten Staatsmänner des vergangenen Jahrhunderts die Herren Roosevelt, Churchill und Stalin dem Lande Österreich Freiheit und Unabhängigkeit versprochen. Die Besetzung kann demnach nur ein tragischer Irrtum sein.“

Hilde Krahl darauf: „Ja, wenn das wahr ist Herr Weid?

Ja bitte sehr, hier, hier!“ – der chinesische Delegierte zeigt die Urkunde – es ist die Moskauer Deklaration.

Österreich ist somit frei, offen bleibt allerdings das Geheimnis wie Herr Weid das Original der Moskauer Deklaration im Österreichischen Staatsarchiv finden konnte, denn dort liegt es nicht.

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