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Annexion der Untersteiermark

Nach dem deutschen Angriff auf Jugoslawien im April 1941 wurde das heutige Slowenien auf Anweisung Adolf Hitlers in Besatzungszonen zwischen dem „Dritten Reich“, Italien und Ungarn aufgeteilt. Der steirische Gauleiter Siegfried Uiberreither übernahm in der Folge als Chef der Zivilverwaltung (CdZ) die Leitung über das besetzte Gebiet der Untersteiermark/(Spodnja) Štajerska. Ähnlich wie in Oberkrain sollte diese sogenannte Zivilverwaltung die de facto Annexion der slowenischen Gebiete verwalten. Dafür war diese Verwaltung personell und administrativ eng mit dem Gau Steiermark verknüpft. Die NSDAP-Vorfeldorganisation Steirischer Heimatbund (SHB) sollte zur Sicherung der NS-Herrschaft die („volksdeutsche“) Bevölkerung als Mitglieder erfassen und den nationalsozialistischen Anspruch auf dieses Gebiet festigen. In der Untersteiermark setzten zu diesem Zweck schon im Frühsommer 1941 großangelegte Germanisierungsmaßnahmen (v.a. Deutschkurse) ein. Auch das Schulsystem wurde zu diesem Zweck „germanisiert“ und die <<NS-Jugendorganisation>> „Deutsche Jugend“ aufgestellt.

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