Zum Warenkorb
Zurück
Tickets auswählen

Eintritt Erwachsene
Eintritt Gruppe ab 10 Personen
Eintritt Familie
Jahreskarte




Zurück
Anzahl wählen

Eintritt Erwachsene
€ 8.00 / Stk.

Ab 10 Einzelkarten empfehlen wir die ermäßigten Gruppenkarten, wenn Sie als Gruppe kommen!

Bitte Menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Weiter einkaufen
Anzahl wählen

Eintritt Familie
€ 13.00 / Stk.
Anzahl der Kinder



Bitte Menge auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Weiter einkaufen
Anzahl wählen

Eintritt Gruppe ab 10 Personen
€ 6.00 / Stk.

Bitte mindestens 10 Stück auswählen

Zum Warenkorb hinzufügen
Weiter einkaufen
Jahreskarte Personalisieren

Jahreskarte
€ 15.00 / Stk.
Vorname*:

Nachname*:

Geburtsdatum*:

E-mail:



Bitte alle Pflichtfelder(*) ausfüllen!

Zum Warenkorb hinzufügen
Weiter einkaufen
OK
OK
Arbeitsämter als Bauaufgabe

Das Arbeitsamt als Institution und Bautyp entstand um 1900 in verschiedenen Ländern als Symptom und Folge der Massenarbeitslosigkeit. 1920 wurde in Österreich das erste Arbeitslosenversicherungsgesetz beschlossen. Die Anweisung der Sozialleistungen, deren Kontrolle sowie mögliche Sanktionen übernahmen nun die Arbeitsämter. Ihnen übergeordnet – und somit auch Auftraggeber der Bauten – waren die paritätischen Industriellen Bezirkskommissionen (zu gleichen Teilen aus Arbeitgebern und Arbeitnehmern zusammengesetzt). Die Rationalisierung von Arbeits- und Produktionsprozessen wurde nicht nur auf die Vermittlung und Kontrolle der Arbeitslosen, sondern auch auf die dafür zur Verfügung gestellten Räume übertragen: Die Massen der Arbeitssuchenden sollten störungsfrei „abgefertigt“ werden. In Wien, Graz und Innsbruck, aber auch in kleineren Städten (Gmünd, Voitsberg) wurden ab 1926 Arbeitsämter errichtet, deren hohe architektonische Qualität und ästhetische Innovation von der gesellschaftlichen Aufwertung zeugte.

Externe Ressourcen:

Antje Senarclens de Grancy: Disziplinierung der Massen. Das Arbeitsamt als Bauaufgabe der österreichischen Moderne, in: De re artificiosa. Festschrift für Paul Naredi-Rainer, Regensburg 2010, 389-404.

AutorInnen