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Gruppenfoto der Regierung Klaus I nach Regierungsumbildung, Fritz Kern, Wien, 19.1.1968. ÖNB, Bildarchiv und Grafiksammlung.
Österreichs erste Bundesministerin: Grete Rehor

1966 bekam Österreich seine erste Bundesministerin: Grete Rehor wurde in der ÖVP-Alleinregierung unter Bundeskanzler Josef Klaus zur Ministerin für soziale Verwaltung bestellt. Ihre Bestellung zur Ministerin fand Grete Rehor selbst nicht außergewöhnlich. Im Gegenteil hielt sie es für einen logischen Schritt, dass Frauen auch höchste politische Positionen erreichen. Immerhin entsprach das der Beschäftigungsstruktur und der Verteilung von Wählerinnen und Wählern.

Zuständig für „Soziale Verwaltung“ setzte die Gewerkschafterin in vier Jahren mehr als 100 zukunftweisende Maßnahmen. Darunter das Arbeitsmarktförderungsgesetz – Grundstein einer aktiven Arbeitsmarktpolitik, das Berufsausbildungsgesetz, sowie die vollwertige Bauernpension. Auch die heute noch geltenden Regelungen für den Mutterschutz gehen auf sie zurück. In ihrer Amtszeit wurden die Pensionen um 22 Prozent und das Sozialbudget um 66 Prozent erhöht.

Auch aufgrund eigener Erfahrung wusste Rehor, dass wirtschaftlicher Aufstieg nur mit qualifizierter Berufsausbildung möglich war. Das prägte ihr politisches Handeln in dessen Mittelpunkt sie – verankert in der Soziallehre der katholischen Kirche – soziale Sicherheit und Gerechtigkeit stellte. In diesem Sinne forderte sie auch die Gleichstellung der Frauen, etwa gleiche Bezahlung von Mann und Frau bei gleicher Arbeit. Doch war sie persönlich noch traditionellen Familienbildern verhaftet und sah die Hauptaufgabe der Frauen in der Wahrnehmung der Rolle als Mutter.

Grete Rehor war die Ministerin und nach Helene Postranecky – Unterstaatssekretärin in der Provisorischen Staatsregierung Karl Renner – die zweite Frau, die einer österreichischen Regierung angehörte.

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