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Michael Mayr, FotografIn unbekannt, ÖNB Bildarchiv und Grafiksammlung
Die erste Bundesregierung Österreichs

Die Gründungsjahre der Ersten Republik waren widersprüchlich: Im Parlament (der „konstituierenden Nationalversammlung“) wurde erfolgreich an der Verfassung gearbeitet, die Parteien entwickelten gemeinsam tragfähige Strukturen für die langfristige Politik und Verwaltung des Staates. Die kurzfristigen Fragen bargen hingegen Sprengkraft, sodass keine der Regierungen lange im Amt blieb.

 

Die ersten Regierungen des neuen Staats Deutschösterreich (ab Oktober 1919 offiziell Republik Österreich) waren Koalitionen der Sozialdemokratie und der Christlichsozialen mit dem Sozialdemokraten Karl Renner als Kanzler, die jedoch bald scheiterten. Während noch an der Verfassung für den neuen Staat gearbeitet wurde, wurde am 7. Juli 1920 der Christlichsoziale Michael Mayr Kanzler in einer Regierung, die nach dem Proporz-Prinzip zusammengestellt worden war, also aus Vertretern aller Parlamentsparteien bestand. Die Ministerien für Finanz, Volksernährung und Verkehrswesen wurden dabei von Experten besetzt, die keiner Partei angehörten. Diese Vorgangsweise war den handelnden PolitikerInnen vertraut – sie war auch in der späten Habsburgermonarchie üblich gewesen.  

 

Nachdem am 10. November 1920 die neue Verfassung in Kraft getreten war, änderte sich auch der Status der Regierung Mayr: Aus der Staatsregierung wurde die erste offizielle Bundesregierung, und Michael Mayr wurde der erste Bundeskanzler der Republik. Zu diesem Zeitpunkt waren die sozialdemokratischen Mitglieder der Regierung bereits aus Protest zurückgetreten und in die Opposition gegangen. Nach den ersten regulären Nationalratswahlen wurde Mayr erneut Bundeskanzler, die von den konservativen und deutschnationalen Abgeordneten im Parlament gewählte Regierung scheiterte allerdings auch in dieser Neuauflage rasch – sie war insgesamt nicht einmal ein Jahr im Amt. Auf Mayr folgte mit dem Wiener Polizeipräsidenten Johann Schober ein parteiloser Bundeskanzler, dessen Regierung weiterhin von Christlichsozialen und Deutschnationalen gestützt wurde.

Jahr
1920
AutorInnen