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Credit: Österreichische Nationalbibliothek
PASUA: Schwarze Selbstorganisierung gegen rassistische Gewalt

Seit Ende der 1950er-Jahre sorgten vor allem Studierende aus afrikanischen und asiatischen Ländern dafür, dass nicht-weiße Communitys in Österreich sichtbar wurden.

 

Schwarze Bildungsmigrant*innen standen oft unter Kommunismusverdacht und wurden von der Staatspolizei überwacht. Viele Aktivist*innen legten ihrerseits einen Schwerpunkt darauf, Erfahrungen mit Rassismus – von Erlebnissen auf der Straße bis zu Problemen bei der Wohnungssuche – öffentlich zu machen.

 

Die im Dezember 1961 in Wien gegründete „Pan-African Students Union in Austria (PASUA)“ war eine der ersten Schwarzen Selbstorganisationen in Österreich. Sie setzte eine Reihe an öffentlichkeitswirksamen Aktionen. Mit Nachdruck forderte sie das Wahlrecht für ausländische Studierende in der „Österreichischen Hochschülerschaft“. Viel politisches Aufsehen erregte ihr Statement beim Kongress der „Union Afrikanischer Studierender in Europa“ im März 1964 in Moskau, das diskriminierende österreichische Politik zum Thema machte. Zuletzt setzte sich die „PASUA“vehement für Jugendliche aus afrikanischen Ländern ein, die im Wiener Lehrlingsheim während eines von Gewerkschaftsbund und Industriellenvereinigung geleiteten Ausbildungsprojektes in handgreifliche Auseinandersetzungen geraten waren. Mehrere Schwarze Akteur*innen wurden festgenommen und schließlich ausgewiesen, der Verein zwangsweise aufgelöst. Der Vorfall fand breites internationales Medienecho und hatte diplomatische Folgen. Unokanma Okonjo Bright-Taylor, später Soziologie-Lehrende an der Boston University, prangerte öffentlich die Gewalt an, der sie sich in der Haft ausgesetzt sah.

 

Jahr
1961
AutorInnen