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trigon

Am Beginn der 1960er Jahre entwickelten sich in der Steiermark mehrere Kulturinitiativen wie etwa das Forum Stadtpark, die Steirische Akademie etc. In diesem Zusammenhang entstand 1963 – unter dem ÖVP-Kulturlandesrat Hanns Koren – das trigon-Konzept: eine Kunstbiennale unter Einbeziehung zunächst von Jugoslawien und Italien („Dreieck“), später weiterer europäischer Länder. Es ging in diesem Ausstellungskonzept um zeitgenössische Kunst und aktuelle (kunst)politische Fragen unter Überwindung politischer Grenzen – insbesondere zu Jugoslawien, seit seiner Entstehung Feindbild in der Steiermark. Tragende Persönlichkeit war Wilfried Skreiner, Leiter der Grazer Neuen Galerie.

Die Biennalen befassten sich früh mit Themen wie audiovisueller Kunst (1973) oder der Genderthematik (1979). Aufwändig gestaltete Kataloge und Personalausstellungen begleiteten die einzelnen Ereignisse.

Aufgrund der Aufweichung des Konzepts, dem Ende Jugoslawiens und zunehmender Finanzierungsschwierigkeiten fand 1995 die letzte trigon-Biennale statt. Die seit Mitte der 1980er Jahre schwelenden Diskussionen um ein trigon-Museum führten letztlich zur Errichtung des Grazer Kunsthauses (2003).

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