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Soldaten marschieren in einigem Abstand zueinander in Uniformen, mit Helmen und Rucksäcken über eine flache Wiese.
Bundesarchiv, Bild 146-2007-0127/Wikimedia Commons, cc by-sa 3.0

1941: Überfall auf die Sowjetunion

Eskalation des Eroberungs- und Vernichtungskriegs

Dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion gingen längere Planungen voraus, deren Grundlage die von Hitler in „Mein Kampf“ geäußerte Absicht zur Eroberung von „Lebensraum im Osten“ bildete. Die konkreten militärischen Vorbereitungen begannen Mitte 1940, wobei aufgrund der territorialen Ausdehnung sowie der großen Stärke der Roten Armee bereits zu Beginn Zweifel an der erfolgreichen Durchführbarkeit der Operation bestanden. Die Dauer des Feldzugs, dessen Ziel in der Zerschlagung der militärischen Kräfte des Gegners bestand, wurde in den Planungen mit sechs bis maximal acht Wochen angegeben. Die Operation war neben ihrer militärischen Komponente von Anfang an als Vernichtungskrieg geplant, der sich gegen die jüdische Bevölkerung, die Bildungselite sowie Funktionär*innen und Mitglieder der kommunistischen Partei des Landes richtete. Zur Vorbereitung wurde eine Reihe völkerrechtswidriger Befehle erlassen (z.B. „Kommissarbefehl“, der diese Massenmorde decken sollte), die von den deutschen Truppen in Folge größtenteils befolgt wurden. Der deutsche Angriff am 22. Juni 1941 traf die Sowjetunion zwar unvorbereitet, dennoch gelang es den deutschen Truppen nicht, die sowjetischen Truppen, die sich zurückzogen, entscheidend zu schlagen. In weiterer Folge wurde der Angriff weit über das eigentliche zeitliche und räumliche Ziel hinaus weitergeführt, ehe die deutschen Truppen im Dezember 1941 ihre Kräfte und Versorgungslinien überdehnt hatten und in eine „Winterkrise“ gerieten.

Jahr
1941
Autor*innen