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Die Wehrmachtsausstellung 1995–2004

Als Wehrmachtsausstellung werden zwei Wanderausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung (HIS) bezeichnet, die von 1995 bis 1999 und von 2001 bis 2004 in Deutschland und Österreich zu sehen waren. Die erste hatte den Titel „Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944“, die zweite „Verbrechen der Wehrmacht. Dimensionen des Vernichtungskrieges 1941–1944“. Beide machten die Verbrechen der Wehrmacht einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Vor allem eingesetzte Fotos widerlegten den Mythos von der „sauberen Wehrmacht“.  Mit etwa 1,3 Millionen BesucherInnen in etwa 40 Städten sind sie die bislang erfolgreichsten zeitgeschichtlichen Ausstellungen im deutschsprachigen Raum.

 

Insbesondere die erste Ausstellung löste heftige Kontroversen aus. Nachdem Kritik unter anderem an falschen Angaben zur Zuordnung einiger der gezeigten Fotos aufkam, wurde eine unabhängige HistorikerInnenkommission zur Prüfung der Ausstellung eingesetzt. Sie kam zum Schluss, dass weniger als 20 Fotos von insgesamt 1433 nicht korrekt zugeordnet waren. Dennoch zog das HIS Ende 1999 die Ausstellung zurück und konzipierte ein Nachfolgeprojekt, dessen Ergebnisse von 2001 bis 2004 in Deutschland zu sehen waren. Inzwischen hatte sich die gesellschaftliche Diskussion jedoch weiter entwickelt und Kritik an der Wehrmacht verursachte weniger Aufsehen. Nicht zuletzt deshalb erreichte die zweite Ausstellung nicht mehr eine vergleichbare Resonanz wie die erste.

Jahr
1995
AutorInnen